Willkommen in Malsch!

Kleine Gemeinden werden in Stuttgart schnell übersehen. Ich sorge dafür, dass Malsch vorkommt: mit regelmäßigen Besuchen bei Vereinen und Betrieben, mit Gesprächen im Rathaus und im Gemeinderat, mit einem offenen Ohr für das, was im Alltag hakt. Was hier gebraucht wird, weiß man hier am besten. Meine Aufgabe ist, es weiterzutragen.

Malsch ist die kleinste Gemeinde im Wahlkreis – und vom Letzenberg aus sieht man, wie weit die Rheinebene reicht. Klein sein heißt: kurze Wege, aber auch dünne Personaldecke. Was anderswo eine ganze Abteilung erledigt, machen hier wenige Leute nebenbei mit, von der Bauleitplanung bis zum Förderantrag. Entlastung ist deshalb keine Nettigkeit, sondern Voraussetzung: einfachere Verfahren statt Antragsmarathon, verlässliche Grundfinanzierung statt Projektlogik, digitale Verwaltungslösungen, die das Land bereitstellt und nicht jede Kommune selbst zusammenbastelt. Dazu die Grundlagen, an denen Lebensqualität wirklich hängt – Kinderbetreuung, Busverbindungen auch in Randzeiten, ärztliche Versorgung in erreichbarer Nähe. Kleine Orte müssen keine Städte werden. Sie müssen funktionieren.

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